Leserbrief „Aufbegehren ist kein Wunder“ von Regina Krautz

Aufbegehren ist kein Wunder „Gegen alles sein bringt nicht weiter“ – Mit dieser Überschrift über Leserbriefe vom 1. Oktober unterstellt man den Kritikern der geplanten neuen Müllverbrennungsanlage, die Vorteile dieser nicht zu erkennen und lediglich Fundamentalkritik zu üben. Dabei ist es kaum verwunderlich, dass man in Jänschwalde dagegen aufbegehrt. Wen sollte es wundern, dass Bürger von Jänschwalde aufbegehren. Seit einem …

Pressemitteilung: 360 Einwendungen gegen Müllverbrennung am Kraftwerksstandort Jänschwalde. Aktionsbündnis appelliert an LEAG vom „unsäglichen Vorhaben Abstand zu nehmen“

Das Braunkohleunternehmen LEAG plant, am Kraftwerksstandort Jänschwalde eine der größten Müllverbrennungsanlagen (MVA) Deutschlands zu errichten. Gegen die Pläne gibt es in den umliegenden Dörfern massiven Widerstand. Die Anlage ist klimaschädlich, überflüssig und konterkariert die Kreislaufwirtschaft. Dazu wäre die Müllverbrennung mit Schadstoffausstoß und einer erheblichen Zunahme des LKW-Verkehrs verbunden. Bis zum 30. September konnten im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Genehmigungsverfahren kritische Stellungnahme …

PM BUND: BUND gegen Müllverbrennungsanlage am Kraftwerksstandort Jänschwalde

Der BUND Brandenburg befürchtet, dass die beantragten Grenzwerte überschritten werden. Die Umweltvereinigung weist darauf hin, dass die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützten Gebiete „Peitzer Teiche“ (in 1,3 km Entfernung) und „Spree zwischen Peitz und Burg“ (in 1,7 km Entfernung) beeinträchtigt werden können.  Außerdem befindet sich das Vogelschutzgebiet „Spreewald und Lieberoser Heide“ in 0,3 km Entfernung. Auch hält die Umweltvereinigung die Angaben …

Leserbrief zur Diskussion um die geplante MVA am Kraftwerksstandort Jänschwalde von Ines Schneider

Die neue Müllverbrennungsanlage soll auf dem Kraftwerksgelände, also auf dem Gebiet von Teichland errichtet werden. Im Unterschied zu allen anderen umliegenden Dörfern wie Jänschwalde und Heinersbrück wäre Teichland somit die einzige Gemeinde, die über die Gewerbesteuer von der Anlage profitieren würde. Verständlich, dass sich Hannelore Groba als Frau vom Teichländer Bürgermeister hierfür stark macht. Das allein kann und darf aber …

Leserbrief zur Diskussion um die geplante MVA am Kraftwerksstandort Jänschwalde von Robert Hanschke

Ja, Jänschwalde leistet Widerstand gegen die geplante LEAG-Anlage. Dass LEAG-Betriebsrats-Chef Maik Rolle die neue Müllverbrennungsanlage verteidigt, ist seine Aufgabe. Die Tatsachen sehen aber etwas anders aus, als von ihm beschrieben. Deutschlandweit werden bis 2040 keine neuen Müllverbrennungsanlagen gebraucht. Das ist das Ergebnis einer Mitte August veröffentlichten Untersuchung von prognos/Faulstich. Die Anlage trotzdem zu errichten, würde europaweite Müll-Importe nach Jänschwalde provozieren. Das …

PM DUH: Nach der Kohle kommt der Plastikmüll: Geplante Müllverbrennungsanlage in Jänschwalde muss verhindert werden

Nach der Kohle kommt der Plastikmüll: Geplante Müllverbrennungsanlage in Jänschwalde muss verhindert werden Berlin, 17.9.2020: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert den Stopp der Planungen für eine der größten Müllverbrennungsanlagen Deutschlands am Kraftwerksstandort Jänschwalde. Der Kohlekonzern LEAG will in der neuen Anlage ab 2024 jährlich 480.000 Tonnen Müll verfeuern – ein Teil davon Plastik. Nach Einschätzung der DUH gefährdet die Anlage …