Aktuelle Mustereinwendung (Stand August 2021)

Unter dem nachfolgenden Link kann auf die aktuelle Mustereinwendung zugegriffen werden. Hierzu steht sowohl eine Word-Datei als auch eine PDF-Datei zur Verfügung.

 

Word-Datei:

Link Mustereinwendung

PDF-Datei:

Link Mustereinwendung PDF

 

Um im kommenden Erörterungs- und Genehmigungsprozess beachtet zu werden, muss die Einwendung bis zum 30.08.2021 wie beschrieben eingereicht werden. Das kann sowohl per Email (t12@lfu.brandenburg.de) oder per Post (Landesamt für Umwelt, Genehmigungsverfahrensstelle Süd, Postfach 60 10 61, 14410 Potsdam) erfolgen.

Kommentare

  1. Ich bin gegen eine Müllverbrennungsanlage, die einen Mülltourismus nach sich ziehen wird, und durch enormen LKW-Verkehr zusätzlich die Umwelt belastet.
    Die „Energie“ (Kosten) für solch eine Anlage sollte dafür verwendet werden, weniger Müll zu produzieren, d.h. neue, weitere Konzepte dafür entwickeln, z.B. Produkte ohne Umverpackung müssen preiswerter werden,
    die Verkaufsstellen sollten für solch eine Verkaufskultur finanziell unterstützt werden;
    Verpackungen aus hiesiegen Rohstoffen (z.B. Weidenruten-Erzeugnisse jeglicher Art sollten entwickelt werden und damit könnten hier vor Ort Arbeitsplätze geschaffen werden, zudem würden alte Gewerke neu belebt und kreativ weiter entwickelt);
    MfG, Christina Kliem

  2. Bei der Müllverbrennung wird nicht nur das CO2 als Verbrennungsprodukt des Mülls freigesetzt, sondern zusätzlich noch fossiles CO2 aus der Stützfeuerung. Der Gesetzgeber und das Bundesumweltamt verhindern bisher erfolgreich, dass auf dieses CO2 die ansonsten vorgeschriebene CO2-Abgabe erhoben wird. Es gibt schon Verbrennungstechniken, bei denen das CO2 nach dem Verbrennungsprozess abgeschieden wird. Vattenfall hatte mit der Oxyfuel-Technologie in Schwarze Pumpe eine solche Technologie entwickelt. Das abgeschiedenen CO2 ist ein wertvoller chemischer Rohstoff und kann mit Wasserstoff zu Methanol umgewandelt werden. Wenn die Leag mit Hilfe von Strukturmitteln aus dem Kohlegesetz ein derartiges Müllverbrennungskraftwerk errichten würde, dann wäre das eine echte Innovation. Sicher müsste am Standort einiges im Sinne der Forderungen der Bürgerinitiative verbessert werden. Man sollte aber auch bedenken, dass schon jetzt nach Aussagen der LEAG bereits 400.000 t/a Müll verbrannt werden, Also ist das Kraftwerk Jänschwalde in seiner jetzigen Form bereits eine Müllverbrennungsanlage. Die von mir hier genannte Technologie dürfte für das Bergamt ausreichen, den Antrag abzulehnen, denn ein staatliches Amt kann doch keine Genehmigung erteilen, wenn die Technologie an sich veraltet ist.

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